Ist End-to-End-Verschlüsselung ein Sicherheitsproblem?

19 Okt 2020

Ist End-to-End-Verschlüsselung ein Sicherheitsproblem?

 

Kommunikation im Internet ist seit jeher mit Unsicherheit behaftet. Besonders Industriespionage profitierte davon. Doch seit einigen Jahren bieten Firmen wie Apple, Telegram, Whatsapp oder Signal eine End-to-End-Verschlüsselung an, die den unautorisierten Zugriff auf die Kommunikation nahezu aussichtslos macht. Doch die erhöhte Sicherheit ist ein Problem für die Sicherheitsbehörden. Polizei und Geheimdienste kommen nicht mehr an Informationen über kriminelle Organisationen, Terroristen und Spione heran.

Deshalb fordern aktuell die sogenannten Five-Eyes-Nationen USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland, deren Geheimdienste seit Jahren zusammenarbeiten, gemeinsam mit Japan und Indien Technologiefirmen auf, vernünftige und technisch machbare Lösungen in Kooperation mit ihnen zu entwickeln, die es ermöglichen illegale, schwerstkriminelle und terroristische Inhalte und Aktivitäten zu erkennen und zu stoppen. So sollen die Firmen besser kontrollieren können, was auf ihren Plattformen passiert und auch sicherstellen, dass Geheimdienste und Strafverfolgungsbehörden, wenn es notwendig ist, Zugriff haben.

 

Sind End-to-End-Verschlüsselungen ein Problem für die öffentliche Sicherheit?

Sollten in Verschlüsselungssysteme Hintertüren eingebaut werden, die geheime Zugriffe erlauben?

Ist es notwendig, Chats und ähnliche Kommunikation so stark zu verschlüsseln?

Würden durch Hintertüren in der Verschlüsselungssoftware Dissidenten in Diktaturen gefährdet?

Wären Regierungs- und Unternehmensgeheimnisse dann nicht mehr sicher?

 

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