Wie sinnvoll ist ein bedingungsloses Grundeinkommen?

27 Okt 2020

Wie sinnvoll ist ein bedingungsloses Grundeinkommen?

 

Der Petitionsausschuss des Bundestags befasst sich mit der Forderung nach einem Grundeinkommen, das zeitlich begrenzt und kurzfristig gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise helfen soll. Falls diese Forderung umgesetzt wird, könnte es der erste Schritt zu einem Rechtsanspruch auf ein monatliches Einkommen sein, das der Staat seinen Bürgern zahlt – einfach so, ganz ohne Verpflichtung oder Gegenleistung, bedingungsloses Grundeinkommen genannt.

Zumindest aber startet damit erneut die Diskussion, wie unser Sozialstaat mit den Herausforderungen der Zukunft umgehen soll. Denn gerade die Corona-Krise zeigt, wie fragil die wirtschaftliche Situation der Kreativen und Künstler ist, die einfach durch das Raster der Zuständigkeiten der Bürokratie fallen.

Längst ist die schöne Utopie vom bedingungslosen Grundeinkommen, das vor Jahren als verrückte Spinnerei abgetan wurde, zur realen politischen Forderung geworden. Immerhin 176.000 Menschen haben die Petition unterstützt.

 

Sollen alle Bürger des Landes 1.000 Euro monatlich als bedingungsloses Grundeinkommen erhalten?

Sorgt das bedingungslose Grundeinkommen für die Entfaltung der Menschen ganz ohne Angst vor Existenznot?

Werden die Bürger dadurch faul, weil sie sich nicht mehr um ihren Lebensunterhalt kümmern müssen?

Kann sich der Staat das leisten?

Kann ein wissenschaftlicher Modellversuch in Deutschland Klarheit über Vor- und Nachteile bringen?

Wie sinnvoll ist ein bedingungsloses Grundeinkommen?

 

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