Darum geht's. Ein schneller Überblick:

  • Die Belastungen des Alltags werden immer größer
  • Körperliche Fitness und Gesundheit stehen nach wie vor im Mittelpunkt
  • Mentale Schwächen gelten noch immer als gesellschaftliches Tabu

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Mentale Gesundheit lässt sich trainieren

Die Gesundheitswelle rollt seit Jahren, den Körper zu trainieren, halten viele Menschen für sehr wichtig, um gesund zu bleiben. Tatsächlich ist körperliche Fitness neben richtiger Ernährung (am besten nach den Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung) ein wesentlicher Baustein für ein gesundes Leben. Was dabei oft genug ausgeblendet wird, ist die geistige Gesundheit, die mentale Fitness. Bei asiatischen Kampfkünsten sind Körper und Geist vereint - bei ihrer Lehre in Europa fehlt jedoch häufig der mentale Teil, hier steht der Wettkampf, das Stählen des Körpers im Vordergrund.

Mentale Gesundheit scheint noch immer ein Tabu zu sein. Dabei sind Stressüberlastung, Angstzustände und Partnerschaftsprobleme in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Die Herausforderungen durch neue Technik steigen, wir sind ständig verfügbar und erreichbar. Arbeit wird zum uneingeschränkten Lebensmittelpunkt, die Grenzen zwischen Job und Privatleben verschwimmen. Der Stress wächst, die Angst nicht mithalten zu können auch, die Gefahr von Burnout steigt. Das alles wird derzeit vom Homeoffice verstärkt. Andauernder Stress, Belastungen und das damit verbundene seelische Ungleichgewicht können zu ernstzunehmenden seelischen sowie körperlichen Erkrankungen führen.

Der ständige Stress ist eine starke psychische Belastung. Allein in der EU sind rund 50 Millionen Menschen von Depressionen, Erschöpfung und Suchterkrankungen betroffen. In Deutschland sind jedes Jahr 27,8 Prozent der erwachsenen Bevölkerung von psychischen Erkrankungen betroffen, so die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde.

Doch genauso wie sich die körperliche Gesundheit fördern lässt, lässt sich die seelische Gesundheit trainieren. Wichtig dafür ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung, um es allgemein auszudrücken. Neben der Arbeit sollte es also immer genügend Freizeit und Freiräume geben. Liebe, Partnerschaft und Familie sind dabei ganz wichtig, denn sie geben ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Ebenso wichtig sind Freunde, das soziale Netzwerk und Arbeitskollegen für Selbstentfaltung und Selbsterkenntnis. Sie alle sind zudem wichtige Gesprächspartner, wenn es um Probleme geht. Diese Lebensbereiche sollten deshalb regelmäßig gepflegt werden.

Für das Training der mentalen Gesundheit und das seelische Gleichgewicht, gibt es wohl kein Patentrezept. Bei mir gehören regelmäßige Meditationen und lange Spaziergänge zum Programm, aber auch erfrischende Diskussionen mit Freunden und gemeinsames Kochen (leider derzeit eingeschränkt).

Was unternimmst du, um deine mentale Gesundheit zu trainieren? Ist sie dir überhaupt wichtig, oder ist das alles nur Quatsch und die mentale Gesundheit pendelt sich schon von alleine ein? Hältst du psychische Probleme noch für ein Tabu? Was sind deine Erfahrungen?

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